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Liebe Besucherin, lieber Besucher!
Der
Geschlossenheit
der
Sprachinsel
verdankt
der
Schönhengstgau
sein
reiches
kulturelles
Erbe.
Durch
die
Vertreibung
und
die
damit
verbundene
Zerstreuung
der
Landsleute
geht
dieses
Erbe
verloren.
Die
Sprache
zuerst,
die
sich
nur
in
der
Gruppe
erhalten
kann.
Das
wertvolle
Liedgut
wird
noch von der Spielschar gepflegt und ist aufgezeichnet.
Gar
nicht
faßbar
ist
das
Miteinander,
der
Umgangston
und
die
Denkweise
der
ehemaligen
Bewohner.
Eine Spur davon ist noch an den Heimattagen festzustellen, mehr noch bei den Dorftreffen.
In
unserem
Heimatmuseum
können
wir
nur
etwas
von
den
materiellen
Kulturgütern
zeigen
und
noch
ein
paar
Jahre
aufbewahren.
Es
sind
dies
Hausrat,
Geschirr
und
Textilien,
die
unter
den
50
kg
oder
weniger
erlaubten
Vertreibungsgepäck
waren.
Fotos
erinnern
an
Bauernhöfe,
Bürgerhäuser,
Fabriken
und
Kirchen.
Es
ist
ein
kleiner
Ausschnitt
aus
einer
reichen
Kulturlandschaft,
die
unwiederbringlich
zerstört ist.
Dietlinde Jenisch
Schönhengster Heimatmuseum
©K.Klug
Dietlinde Jenisch
Dr. Wolfgang Fritscher
Karl Klug
Entstehung des Museums
Rundgang durchs Museum
Exponate 1
Exponate 2
Aus dem Vertriebengepäck
Josef Lidl
Eduard Kasparides
Hugo Flögel
Eduard Schwoiser
Friedrich Glotzmann
Gustav Tauschinsky